Nach dem Krieg ließen die Allierten zunächst ein vielfältiges Vereinsleben nicht zu. Lediglich ein neuer Verein, die "Kultur- und Sportgemeine Bönstadt" durfte gegründet werden. Unter diesem Dachverband konnte eine Gesangsabteilung ihre Arbeit wieder aufnehmen.

 

Nach dem Wegfall der Beschränkungen und heftigen Querelen im Verein kam es am 2. Januar 1950 zum Austritt der Sänger. Diese wählten einen eigenen Vorstand und gaben sich den Namen "Germania Sängerlust Bönstdt". Damit trat man in die Nachfolge der beiden bis 1934 nebeneinander bestehenden Vereine ein. Seitdem findet ohne weitere Unterbrechungen ein reges Vereinsleben statt.

 

Höhepunkte bildeten zahlreiche Stiftungsfeste. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wurde dem Verein die "Zelter-Plakette" verliehen. Dies ist eine Auszeichnung des Bundespräsidenten an mindestens 100 Jahre alte Vereine. Des Weiteren muss der Chor nachweisen, dass er sich in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege des Chorgesanges gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat.